Willkommen bei KE-CONSULT Kurte&Esser GbR

KE-CONSULT bietet Unternehmen, Interessenvertretungen und öffentlichen Auftraggebern fundierte empirische Untersuchungen zu wirtschaftlichen und verkehrlichen Fragestellungen an.

 

Als Volkswirte und Verkehrsexperten verfügen die Gesellschafter (Dr. Judith Kurte und Dr. Klaus Esser) über umfassende Sachkenntnis bei der Erarbeitung wirtschaftlicher und verkehrlicher Fragestellungen.

 

 

 

 

 

02/2016

Straßenverkehrsunfälle NRW

 

Anzahl der Getöteten und der Schwerverletzten in den letzten 20 Jahren stark gesunken

 

Die heute veröffentlichte Unfallbilanz NRW zeigt, dass trotz steigendem Pkw-Bestand und steigenden Fahrleistungen im MIV die Anzahl der Straßenverkehrsunfälle mit Getöteten und Schwerletzten abnimmt.

 

 

Während der Fahrzeugbestand in NRW zwischen 1996 und 2015 um 9% (von 10.191.000 Fahrzeugen auf 11.133.000 Fahrzeuge) steigt, sinken die bei Straßenverkehrsunfällen Getöteten um 55% (von 1.163 auf 521) und die  Schwerverletzten um 42% (von 22.531 auf 13.159).

Quelle: IT NRW, MIK NRW, MoVe NRW

 

 

IIm Zeitverlauf zeigt sich ein nahezu kontinuierlicher Rückgang der Unfälle mit Getöteten und Schwerverletzten. Lag die Anzahl der bei Straßenverkehrsunfällen Getöteten (Schwerverletzten) vor 20 Jahren noch bei 65 (1.225) je Million Einwohner, liegt diese Rate in 2015 mit 30 Getöteten (749 Schwerverletzten) um 54% (40%) niedriger.

 

Quelle: IT NRW, MIK NRW, MoVe NRW

 

MoVE NRW (Monitoring Verkehr NRW)

Die Datenbank MoVe NRW der KE-CONSULT in Kooperation mit dem ADAC in NRW dient der Beobachtung und Begutachtung des Verkehrsgeschehens in NRW .

In unregelmäßigen Abständen werden Highlights aus dem Verkehrsgeschehen berichtet.

Kontakt: kontakt@KE-CONSULT.DE                                                           16.02.2016

 

 

01/2016

Stickstoffdioxidbelastung in Köln

 

Stickstoffdioxidwerte in Mülheim am höchsten

April ist der schlimmste Monat

 

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen betreibt an mehr als 60 Messstellen die Luftverkehrsüberwachung und veröffentlicht die entsprechenden Messwerte. Eine Auswertung der Messwerte für 2015 an den Kölner Messstellen zeigt die sehr hohe Belastung am Clevischen Ring in Mülheim. Hier wird der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft dauerhaft deutlich überschritten. Relativ gering belastet sind Rodenkirchen und Chorweiler; die Werte an den dortigen Messstellen liegen im Jahresmittel bei 25 Mikrogramm (Messstelle Chorweiler) bzw. 31 Mikrogramm (Messstelle Rodenkirchen)

 

Stickstoffdioxidbelastung an den Kölner Messstellen (Monatsmittelwerte in mg pro m3 Luft)

Quelle: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, MoVe NRW

 

Im Jahresverlauf erweist sich der April als der am stärksten belastete Monat. Relativ „niedrig“ ist die Belastung im Hauptferienmonat Juli.

 

 

MoVE NRW (Monitoring Verkehr NRW)

Die Datenbank MoVe NRW der KE-CONSULT in Kooperation mit dem ADAC in NRW dient der Beobachtung und Begutachtung des Verkehrsgeschehens in NRW .

In unregelmäßigen Abständen werden Highlights aus dem Verkehrsgeschehen berichtet.

Kontakt: kontakt@KE-CONSULT.DE                                                             29.01.2016

Januar 2016

 

Einstieg von Amazon in den Paketmarkt – unsere Einschätzung

 

Ein flächendeckender Einstieg von Amazon ins Paketgeschäft hätte auf die großen Paketdienstleister  / Netzanbieter größere Auswirkungen. Amazon (incl. Marketplace) ist der dominante Online-Anbieter in Deutschland mit entsprechend sehr hohem Sendungsvolumen. Aus den vom IFH Köln veröffentlichten Umsatzahlen von Amazon bzw. Amazon Marketplace lässt sich ermitteln, dass Amazon für ein Viertel des Zuwachses des B2C-Paketaufkommens zwischen 2009 und 2014 verantwortlich ist. Legt man dazu noch den gesamten Marketplace zugrunde, ist es sogar die Hälfte.

 

Für die KEP-Branche würde ein finanzstarker und marktmächtiger Konkurrent entstehen. Der würde dann nicht nur ein großes Sendungsvolumen im B2C-Segment absorbieren, sondern im Markt - über den bisherigen Umfang hinaus – Trends und Standards setzen, denen sich auch die Wettbewerber stellen müssten. Dies z.B. beim Thema same day / Expresslieferung.

 

Ein flächendeckender Einstieg, also der Aufbau eines deutschlandweiten Paketnetzes, ist derzeit noch nicht sehr wahrscheinlich. Letztlich ist zu vermuten, dass Amazon kostenseitig vor allem auf der letzten Meile Nachteile hat. Es wird in ausgewählten Ballungsräumen, wo eine dezentrale Lagerhaltung und Logistik aufgebaut wird, ein solches Angebot trotzdem geben. Das macht vor allen dann Sinn, wenn Amazon dadurch ein neues Marktsegment im Online-Handel (z.B. FMCG) pushen oder besetzen könnte bzw. wenn Amazon sich durch spezielle Lieferoptionen / -angebote (Expresszustellung / same day) Umsatzeffekte im eigentlichen Online-Handel verspricht. Ob das dann alles in Eigenregie durchgeführt wird, oder mit (lokalen) Partnern umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.

 

Dezember 2015

 

KEP-Markt in Deutschland

Erfolgreiches Jahr 2015 und positiver Ausblick für 2016

 

Die KEP-Branche kann auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken. Im laufenden Jahr ist mit einem Anstieg des Sendungsvolumens im deutschen KEP-Markt von 4,5%-5% zu rechnen, wie der bisherige Verlauf des Jahres 2015 zeigt. Wenn die durchweg positiven Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft eintreffen, sind bis Jahresende bis zu 140 Mio. Sendungen zusätzlich zu erwarten. Das ist das Ergebnis einer Analyse der KE-CONSULT Kurte&Esser GbR im Auftrag des Bundesverbandes Paket & Expresslogistik e. V. (Pressemitteilung vom 09.12.2015). Damit werden rechnerisch täglich bis zu 400.000 Sendungen zusätzlich transportiert. Überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen die Paketsendungen an die privaten Haushalte, aber auch die internationalen Sendungen. Im nächsten Jahr ist mit einem Zuwachs von 5,5% zu rechnen.

Dezember 2015

Schwieriges Marktumfeld für kleine Flughäfen

 

Entwicklung des Luftverkehrs in den letzten 10 Jahren

November 2015

Insolvenz Intersky - Folgen für den Bodensee-Airport

 

 

Gesamtwirtschaftliche Verluste der Bodenseeregion durch die Insolvenz der Fluggesellschaft Intersky

Eine erste Einschätzung durch das Center for Mobility Studies an der Zeppelin Universität und KE-CONSULT Kurte & Esser GbR

September 2015

Förderung der Elektromobilität

Im EU-Projekt eMAP (electromobility - scenario based Market potential, Assessement and Policy options) wurden Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität diskutiert und bewertet.

 

In Deutschland sind gesteigerte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten geeignet, um das größte Hemmnis (Batterieeigenschaften: Kosten hoch, Reichweite gering) zu überwinden. Um die Nachfrage zu steigern, sollten Maßnahmen aus den Clustern „Information/Marketing“ und „Finanzielle Anreize“ eingesetzt werden. Allerdings sind finanzielle Anreize vor allem in der politischen Landschaft schwer durchsetzbar.

Die finnischen Ergebnisse zeigen, dass F&E die vielversprechendste Maßnahme ist, um die noch unbefriedigenden Batterieeigenschaften zu überwinden. Eine hohe Wirkung geht von Regulierungsmaßnahmen aus. Diese können eingesetzt werden, um den Zugang zur Ladeinfrastruktur zu verbessern. Finanzielle Anreize sind geeignet, die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu steigern.

Auch in Polen bleibt F&E ein bedeutendes Instrument, um die Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen zu forcieren. Darüber hinaus sind der Bau und der Betrieb öffentlicher Ladeinfrastruktur von Bedeutung. Finanzielle Anreize sind geeignet, um die mangelnde Nachfrage zu beleben.

Der gesamte Bericht http://www.project-emap.eu/media/eMAP_D81.pdf   

August 2015:

Evaluationsergebnisse zur Elektromobilität

Im EU-Projekt eMAP (electromobility - scenario based Market potential, Assessment and Policy options) wurden verschiedene Szenarien für Deutschland, Finland, Polen und EU28 evaluiert.

 

Technischer Fortschritt und politische Unterstützungsmaßnahmen sind in Deutschland wichtige Einflussfaktoren für die Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen. Das Elektromobilitätsziel der Bundesregierung (1 Mio. Elektrofahrzeuge in 2020) wird im policy-driven Szenario mit einer ausgeglichenen Nutzen-Kosten-Bilanz erreicht.

 

Der gesamte Bericht www.project-emap.eu/media/eMAP_D71.pdf

 

Juli 2015:

KEP-Studie 2015 vorgestellt

Die neueste KE-CONSULT-Analyse des deutschen KEP-Marktes wurde auf der Pressekonferenz des Bundesverbandes Paket & Expresslogistik am 09.07.2015 in Berlin vorgestellt.

 

        Umsätze im B2C- und B2B-Geschäft steigen

erstmals mehr als 200.000 Beschäftigte

internationale Sendungen legen deutlich zu

Erwartungen bis 2019 übertreffen den Trend

 

Die komplette Studie

 

http://www.biek.de/index.php/pressemitteilung_detailansicht/items/kep-studie-2015-kurier-express-und-paketmarkt-waechst-immer-staerker.html

 

Quelle: BIEK

Juni 2015:

Abschlussveranstaltung eMAP (electromobility - scenario based Market potential, Assessment and Poliy options)

In Berlin wurden am 19. Mai die Ergebnisse des europäischen Forschungsprojektes vorgestellt.

 

Die politischen Maßnahmen im policy driven scenario unterstützen die Marktdurchdringung von E-Autos in Deutschland. Bis 2020 können 1 Mio. E-Fahrzeuge, bis 2030 sogar mehr als 8 Mio. E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Kosten und Nutzen der Maßnahmen halten sich die Waage. Den größten Nutzenbeitrag hat der verringerte CO2-Ausstoß gefolgt von den sinkenden laufenden Fahrzeugkosten.

 

Projektpartner

Bundesanstalt für Straßenwesen BASt, Bergisch Gladbach

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, Stuttgart

Motor Transport Institute, Warschau

Technical Research Centre of Finland Ltd, Espoo

KE-CONSULT Kurte&Esser GbR, Köln

Infas Institut für angewandte Souialwissenschaft, Bonn

KE-CONSULT leitete die Arbeitspakete 7 (Evaluation) und 8 (Policy Options)

 

http://www.project-emap.eu/

 

Quelle: eMAP

Mai 2015:

Frühindikator Luftfracht?

 

Ein verlässlicher Frühindikator wird derzeit von der KE-CONSULT entwickelt. Luftfracht umfasst verschiedene Marktsegmente: neben der allgemeinen Luftfracht (general cargo) gibt es die Express- oder Integratorenluftfracht (einschließlich der on-board-Kuriere) und der Bereich des air charter. Es wird geprüft, ob eine differenzierte Betrachtung der Luftfracht zu validen Ergebnissen führt.

 

April 2015:

Studie für den DIHK erschienen

 

Der DIHK hat die Studie der KE-CONSULT  zur "Verkehrsinfrastruktur -
Investitionsbedarf, Einnahmen- und Ausgabenströme sowie Finanzierungsmodelle" veröffentlicht. Zu beziehen ist die Studie über die Homepage des DIHK unter:  http://www.dihk-verlag.de/Verkehrsinfrastruktur.html "

 

 

April 2015:

Abschlussveranstaltung eMAP

 

Die Abschlussveranstaltung für das EU-Projekt eMAP (electromobility - scenario based Market potential, Assessment and Policy options) findet am 19. Mai 2015 von 9.30 bis 15.30 in Berlin statt (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur).

 

Die finnischen, polnischen und deutschen Projektpartner stellen ihre Projektergebnisse vor.

 

KE-CONSULT hat im Rahmen des seit Mitte 2012 laufenden Projektes die Arbeitspakete "Socio-Economic Evaluation" und "Policy Options" federführend bearbeitet.

 

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November 2014:

Was will der Paketkunde? Zustellwünsche und -präferenzen der privaten Haushalte

 

Convenience-Gedanke dominiert: Zustellung soll vor allem zeitnah, einfach und flexibel sein.

 

Starke Präferenz-Unterschiede zwischen Stadt und Land: städtische Kunden bevorzugen Abholstellen (Paketshops), auf dem Land wird die Hauszustellung gewünscht.



ZUSTELLWÜNSCHE Stadt Land
Hauszustellung 32% 70%
Abholstelle 60% 28%
Paktebox 8% 2%

Quelle: KE-CONSULT.

 

 

 

 

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Oktober 2014:

Halbjahreszahlen bestätigen Prognose der KEP-Studie 2014

 

Der KEP-Markt in Deutschland ist auch im ersten Halbjahr 2014 weiter auf Wachstumskurs.

 

Das Sendungsvolumen steigt in den ersten 6 Monaten um 4,1%.

 

Der deutsche Paketmarkt (Standardsendungen Inland) verzeichnet einen Zuwachs um 3,8%.

 

Damit werden die Ergebnisse der Studie, die im Auftrag des Bundesverbands Paket & Expresslogistik BIEK erstellt wurde, bestätigt